Pflegekraft aus Polen – zuverlässige Altershilfe

Die Zahl pflegebedürftiger Personen steigt deutschlandweit. Eine Pflegekraft aus Polen ist für zahlreiche Angehörige eine Alternative zum Altenheim. Nachfolgend wird erläutert, wie man günstig an eine hervorragende Haushaltshilfe für die Liebsten kommt und worauf man achten sollte.

Die Pflegekraft aus Polen seit 2014 problemlos beschäftigen

Pflegekraft aus Polen V1Durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit wird es Familien leichter gemacht
Ab dem Jahr 2014 gibt es die Arbeitnehmerfreizügigkeit für sämtliche osteuropäische EU-Beitrittsländer. Aufgrund dessen haben Familien mit pflege- und hilfsbedürftigen Senioren die Möglichkeit, dass sie sich selbst sowie ohne Genehmigung um eine Pflegekraft aus Polen kümmern. Bis vor einigen Jahren waren die direkten Arbeitsverträge mit diesen Helferinnen nicht legal, weil sie in der Bundesrepublik keineswegs angestellt werden durften. Dazu mussten sich die Angehörigen an die ZAV(Zentrale Auslands- und Fachvermittlung) der BfA (Bundesagentur für Arbeit) wenden sowie mehrere Monate auf eine Pflegekraft aus Polen warten. Das trieb zahlreiche Familien in die Schattenwirtschaft: Sie beschäftigten illegal eine Haushaltshilfe.

Eine gute Agentur für die Vermittlung finden

Inzwischen gibt es viele spezielle Agenturen, in denen man legal eine Pflegekraft aus Polen erhält. Hier sollte man als Kunde keineswegs lediglich auf die Gebühren achten, da es ebenso Unterschiede bei dem Leistungsspektrum der Vermittler gibt. Neben der Beratung, die durch die Agenturen erfolgt, sollte man einen unabhängigen Spezialisten zurate ziehen, wenn man eine Pflegekraft aus Polen beschäftigen möchte. Er bringt die notwendige Erfahrung mit und beachtet beim Vergleich, dass das gesamte Paket stimmt.

Kosten und Tätigkeiten

Die Aufwendungen für die Rund-um-die-Uhr-Betreuung für Senioren liegen oft stark unter den üblichen Aufenthaltskosten im Altenheim. Bei der Bezahlung der Pflegekraft aus Polen werden der gesetzliche Mindestlohn und die Sozialversicherung berücksichtigt. Hinzu kommen Kosten für die Unfallversicherung und Umlagen. Bei den Tätigkeiten übernimmt eine Pflegekraft aus Polen Abwaschen, Essen kochen, Einkaufen, Waschen und Bügeln. Selbst das Begleiten bei Behörden- und Arztgängen zählt zu ihren Arbeiten.

Medinizische Versorgung nicht inklusive

Eine Pflegekraft aus Polen darf keinerlei medizinische Fachpflege verrichten. Sie ist nur für pflegerische Alltagshilfen und hauswirtschaftliche Tätigkeiten angestellt. Hierzu zählt etwa Hilfe beim Toilettengang oder beim Ankleiden. Selbst wenn die Pflegekraft aus Polen außerhalb von Deutschland eine medizinische Ausbildung absolviert hat, erkennt die Pflege- und Krankenkasse das nicht an. Wenn der Angehörige sowohl hilfs- als auch pflegebedürftig ist, sollte für die medizinische Versorgung ein ambulanter Pflegedienst beauftragt werden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen den Großteil der Aufwendungen.

Versicherungen und Formulare

Stellt man eine Pflegekraft aus Polen ein, wird man demnach zum Arbeitgeber und muss einige Formulare ausfüllen, um rechtlich abgesichert zu sein. Außerdem muss man Sozialversicherungsbeiträge bezahlen und der Haushaltshilfe Freistellung im Krankheitsfall sowie Urlaub einräumen. Dass die Pflegekraft in der Bundesrepublik eine Pflege-, Kranken- und Unfallversicherung hat, gilt als selbstverständlich. Als Arbeitgeber braucht man schließlich eine Betriebsnummer, welche man durch die Bundesagentur für Arbeit erhält.

 

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